Ihr Geschirrspüler macht das Geschirr nicht mehr richtig sauber? Erfahren Sie, welche Ursachen Sie selbst prüfen können und wann eine Reparatur sinnvoll ist.

Geschirrspüler reinigt nicht mehr richtig? Diese Ursachen können dahinterstecken
Gläser kommen mit einem weißen Belag aus dem Geschirrspüler, auf Tellern bleiben Essensreste zurück oder beim Öffnen der Tür kommt Ihnen ein unangenehmer Geruch entgegen. Wenn das Gerät plötzlich nicht mehr so sauber spült wie gewohnt, muss nicht gleich ein technischer Defekt dahinterstecken.
Oft lohnt es sich, einige Punkte selbst zu prüfen. Dabei geht es weniger um komplizierte Technik als um einfache Dinge, die sich im täglichen Gebrauch verändern können.
Sprüharme und Düsen kontrollieren
Damit das Geschirr sauber wird, muss das Wasser im Gerät ausreichend verteilt werden. Dafür sorgen die Sprüharme.
Kleine Düsen können sich mit Speiseresten oder Ablagerungen zusetzen. Dann erreicht das Wasser bestimmte Bereiche des Geschirrs nicht mehr richtig.
Nehmen Sie die Sprüharme – sofern dies laut Bedienungsanleitung vorgesehen ist – heraus und prüfen Sie, ob die Düsen frei sind. Auch die Beweglichkeit der Sprüharme sollte kontrolliert werden.
Wichtig ist außerdem, dass kein großes Geschirrteil die Sprüharme blockiert.
Filter regelmäßig reinigen
Am Boden des Geschirrspülers befindet sich das Filtersystem. Dort sammeln sich Speisereste, die nicht wieder mit dem Spülwasser auf das Geschirr gelangen sollen.
Ist der Filter stark verschmutzt, kann die Wasserzirkulation beeinträchtigt werden. Gleichzeitig können sich unangenehme Gerüche entwickeln.
Deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf den Filter. Wie er ausgebaut und gereinigt wird, ist je nach Gerät unterschiedlich. Die Angaben in der Bedienungsanleitung sollten dabei beachtet werden.
Gerade wenn im Haushalt häufig gekocht wird, kann eine regelmäßige Reinigung einen spürbaren Unterschied machen.
Kalk und Wasserhärte berücksichtigen
Weiße Beläge auf Gläsern oder Geschirr können auch mit der Wasserhärte zusammenhängen.
Je nach Region enthält das Wasser unterschiedlich viele Mineralien. Bei härterem Wasser können sich entsprechend schneller Ablagerungen bilden.
Deshalb sind die richtige Einstellung der Wasserhärte sowie die Verwendung von Regeneriersalz und Klarspüler bei vielen Geräten wichtig. Welche Einstellung für das eigene Gerät vorgesehen ist, steht in der Bedienungsanleitung.
Wenn die Wasserhärte des eigenen Haushalts nicht bekannt ist, kann die Information beim örtlichen Wasserversorger erfragt werden.
Passt die Dosierung des Spülmittels?
Auch das Spülmittel selbst kann eine Rolle spielen.
Eine zu geringe Menge kann dazu führen, dass Verschmutzungen nicht ausreichend gelöst werden. Eine übermäßige Dosierung ist dagegen ebenfalls nicht automatisch besser.
Hinzu kommt, dass Programme, Wasserhärte und verwendetes Spülmittel aufeinander abgestimmt sein sollten. Wer über längere Zeit mit der Reinigungsleistung unzufrieden ist, sollte deshalb nicht nur den Filter kontrollieren, sondern auch die Dosierung und das verwendete Reinigungsmittel überprüfen.
Die Herstellerangaben des jeweiligen Geräts geben hier eine bessere Orientierung als eine pauschale Empfehlung.
Ist der Geschirrspüler zu voll beladen?
Manchmal liegt die Ursache direkt im Geschirrkorb.
Wenn Teller, Tassen oder Schüsseln zu dicht stehen oder sich gegenseitig verdecken, kann das Wasser nicht alle Flächen erreichen. Große Teile können zusätzlich den Sprüharm behindern.
Ein einfacher Test kann helfen: Beladen Sie den Geschirrspüler beim nächsten Spülgang etwas weniger und achten Sie darauf, dass sich die Sprüharme frei bewegen können.
Wird das Geschirr dann wieder deutlich sauberer, liegt die Ursache möglicherweise nicht am Gerät, sondern an der Beladung.
Das passende Programm wählen
Ein Programm ist nicht automatisch für jede Verschmutzung geeignet.
Leicht verschmutztes Geschirr benötigt eine andere Einstellung als stark verschmutzte Teller, Töpfe oder Pfannen. Gerade bei hartnäckigen oder eingetrockneten Verschmutzungen kann ein anderes Programm die bessere Wahl sein.
Welche Programme für welche Verschmutzungen vorgesehen sind, unterscheidet sich je nach Gerät. Ein Blick in die Bedienungsanleitung kann deshalb mehr bringen als ein Wechsel des Spülmittels.
Wenn Wasser im Gerät stehen bleibt
Bleibt nach dem Spülgang deutlich Wasser im Innenraum stehen, sollte genauer hingeschaut werden.
Ein geknickter Ablaufschlauch oder ein verschmutzter Filter kann beispielsweise den Ablauf beeinträchtigen. Auch andere Ursachen im Ablaufsystem sind möglich.
Hier sollte nicht einfach weitergespült werden, wenn sich das Problem wiederholt. Die Bedienungsanleitung gibt zunächst Hinweise dazu, welche Kontrollen selbst durchgeführt werden können.
Bleibt die Ursache unklar, ist eine fachliche Prüfung sinnvoll.
Wann steckt wahrscheinlich ein technisches Problem dahinter?
Wenn Filter und Sprüharme sauber sind, die Beladung passt und das richtige Programm verwendet wird, der Geschirrspüler aber trotzdem dauerhaft schlecht reinigt, kann auch ein technischer Fehler vorliegen.
Mögliche Ursachen können beispielsweise die Wasserzufuhr, die Umwälzung oder die Erwärmung des Wassers betreffen. Ob tatsächlich ein Bauteil defekt ist, lässt sich von außen allerdings nicht zuverlässig beurteilen.
Genau hier ist die Frage wichtig, die sich viele Kunden stellen: Lohnt sich eine Reparatur noch oder ist ein Austausch sinnvoller?
Das lässt sich nicht allein anhand des Alters beantworten. Entscheidend sind unter anderem der technische Zustand des Geräts, der Umfang des Problems und die voraussichtlichen Reparaturkosten.
Reparatur oder neues Gerät?
Nicht jeder Geschirrspüler, der Probleme macht, muss ersetzt werden.
Eine Reparatur kann sinnvoll sein, wenn das Gerät ansonsten zuverlässig funktioniert und der Fehler überschaubar ist. Bei einem älteren Gerät mit mehreren Problemen kann dagegen ein Austausch langfristig die bessere Lösung sein.
Im Elektro Markenstore in St. Wendel betrachten wir deshalb nicht nur das einzelne Bauteil oder das neue Gerät. Entscheidend ist, welche Lösung für den Kunden im Alltag sinnvoll und wirtschaftlich ist.
Unsere eigene Werkstatt ermöglicht Diagnosen, Wartungen und Reparaturen direkt im eigenen Haus. Auch nach dem Kauf bleibt der Kundendienst Ansprechpartner für technische Fragen, Reparaturen und Wartungen.
Wenn ein neuer Geschirrspüler die sinnvollere Lösung ist, gehören auf Wunsch auch die weiteren Schritte dazu: Lieferung, fachgerechter Anschluss, Mitnahme des Altgeräts und umweltgerechte Entsorgung.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Wenn der Geschirrspüler nicht mehr richtig reinigt, lohnt sich zunächst ein systematischer Check:
- Sind die Sprüharme und Düsen frei?
- Ist der Filter sauber?
- Sind Wasserhärte, Salz und Klarspüler passend eingestellt?
- Wird das Spülmittel richtig dosiert?
- Ist das Geschirr so eingeräumt, dass die Sprüharme frei arbeiten können?
- Wird das passende Programm verwendet?
- Läuft das Wasser nach dem Spülgang vollständig ab?
Wenn diese Punkte passen und die Reinigungsleistung trotzdem dauerhaft schlecht bleibt, sollte die Ursache fachlich geprüft werden.
Denn nicht jedes Problem bedeutet, dass ein neues Gerät notwendig ist. Manchmal reicht eine Reinigung oder Reparatur. Und wenn ein Austausch tatsächlich sinnvoller ist, sollte auch diese Entscheidung auf den tatsächlichen Anforderungen des Haushalts beruhen.
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